Ahnen, das imaginäre Erbe?

Da wir alle verbunden sind, mit Mutter, Vater, Großeltern, Urgroßeltern, über die DNA, die Gene, sowie geprägt sind, durch Erziehungsmuster, Nachahmung, und Glaubenssätze, ergeben sich Manifestationen über Generationen hinweg, die auch entsprechend weitergegeben werden. Da sich das Leben im Fluss befindet, der Wandel seinen Lauf nimmt, kann es durchaus vorkommen, dass manches nicht mehr zeitgemäß ist.

Hinzukommen dass nicht nur Verhalten und Geisteshaltung vererbt wird, sondern leider auch Tendenzen zu Krankheiten. Man spricht von Veranlagung da es durch die Überlieferung bekannt ist, dass in der Familie schon einmal oder mehrere Male vorgekommen sei. Auch lässt sich so etwas über die Genanalyse nachweisen, was aber noch lange nicht das Problem behebt. Dennoch für den Einzelnen nichts bedeuten muss.

Hinzukommen sogenannte Schicksalsschläge wie Traumata, frühzeitiger Tod, Unfälle, Kriege, Hungersnöte verursachen zusätzlich Blockaden und Ängste die über Jahre hinweg das Leben der Generationen bestimmen. Nicht nur des Einzelnen sondern meist der ganzen Familie, bzw. Familiengenerationen.

Eine systemische Aufstellung kann hier viel Gutes tun und viel erlösen und auflösen was nicht mehr dienlich ist. Freude kehrt zurück, Leichtigkeit stellt sich ein, ein durchatmen wird möglich.